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Soundtrack im Handel und online erhältlich. www.scoringrecords.com
Matthias Petsche
Musik
Vor seinem derzeitigen Doppel-Studium Filmmusik/Ton an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg studierte Matthias Petsche an der HfM „Hanns Eisler“ in Berlin Tonsatz/Musiktheorie sowie die Fächer Klavier und Komposition. Dieses Studium schloss er mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab. Matthias Petsche ist „Kopf“ der Band „phonophobie“ und gewann als freier Komponist diverse Preise (z.B. 1. Preis bei „Jugend komponiert“ Brandenburg). Darüber hinaus ist er als Dozent zum Thema Musik & Computer an der Musikschule Potsdam tätig. Er zeichnete als Komponist und Produzent für die Musik von verschiedenen Filmen, Radio-, Kino- und TV-Spots verantwortlich. Neben Franka Potentes DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT zählen der Debütfilm von Matthias Luthardt, PING PONG sowie mehrere Kurzfilme zu Matthias Petsches Filmografie.
Enis Rotthoff
Musik
Nach einer Studienvorbereitung für Junge Komponisten in Berlin zog es ihn nach Los Angeles, um einen Einblick in die dortige Filmmusikwelt zu bekommen. Seit 2001 arbeitet er als Assistent des Filmkomponisten und Oscarpreisträgers Jan A.P. Kaczmarek (Wenn Träume fliegen lernen, Untreu). In Berlin beendet er gerade neben seinem Studium der Filmmusik an der "Hochschule für Film- und Fernsehen Potsdam" den Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin (Schwerpunkt Audiovisuelle Kommunikation).
Als Komponist war Enis Rotthoff war u.a. an den Filmen DIE BLAUE GRENZE (2005, Regie: Till Franzen), „Tatort Erfroren“ (2005, Regie: Züli Aladag), DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE (2004, Regie: Till Endemann) und OPEN HOUSE (2003, Regie: Shern Bitterman) beteiligt.
Stefan Maria Schneider
Musik
Stefan Maria Schneider wurde 1980 in Uerdingen (Niederrhein) geboren. Nachdem er Jungstudent für Komposition in Essen war, studiert er seit 2001 Komposition/Medienmusik an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, seit 2004 auch an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg im Studiengang Filmmusik.
Von 2002 bis 2004 absolvierte er ein zusätzliches Grundstudium im Fach Komposition mit Schwerpunkt Film- und Medienkomposition an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Im Rahmen des Kurz- Opernwettbewerbs wurde 1997 seine Kurzoper „icht · eine ödie“ an der Neuköllner Oper inszeniert. Seine Musik erklang in Konzerten und Aufnahmen verschiedener europäischer Orchester und Ensembles. Es entstanden Filmmusiken für die Filmhochschulen Potsdam und München sowie für die dffb.
Filmorchester Babelsberg
Es gibt viele Erklärungen dafür warum der 100 Jahre junge Film schon immer untrennbar mit dem Ausdrucksmittel der Musik verbunden war und ist. Tatsache bleibt, dass bereits 1918 die UFA-Studios in Babelsberg das erste Filmorchester in Deutschland gründeten und durch die Einführung des Tonfilms und der daraus resultierenden Notwendigkeit dem Tonformat zu entsprechen, dieses Orchester 1932 modifizierten. Fast unbeschadet überstand dieses Orchester die furchtbare Zeit des Zweiten Weltkrieges und konnte somit bereits 1946 seine Arbeit unter dem neuen Dach der DEFA fortsetzen.
Bis 1989 wurden alle Spiel- und Fernsehfilmproduktionen, genannt seien z.B. "Die Mörder sind unter Uns", "Frühlingssinfonie", "Die Legende von Paul und Paula" sowie die Folgen der Fernsehserie "Polizeiruf 110", von und mit dem DEFA-Sinfonieorchester eingespielt.
Mit dem Verkauf und der damit verbundenen Umstrukturierung der Studios waren das Orchester und seine Musiker zwischenzeitlich integrierter Teil der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam bis es 1993, gemeinsam mit den Musikern des RBT-Orchesters Berlin, sich in seiner jetzigen Form und unter dem neuen Namen "Deutsches Filmorchester Babelsberg" wiedergründete.
Nach mehr als einem Jahrzehnt kann das Orchester auf eine Vielzahl von Produktionen, Konzerte und Tourneen verweisen : 220 Filmmusikproduktionen wie "Die Apothekerin", "Solo für Klarinette", "Otto - Der Katastrofenfilm", "Der Tanz mit dem Teufel", "The Musketeer", "Lauras Stern", "7 Zwerge - Männer allein im Wald" und "Der Clown - Payday", um nur einige der nationalen und internationalen Produktionen zu nennen wurden in den eigenen Studios produziert und eingespielt.
50 Musiker des Filmorchesters Babelsberg haben die von Matthias Petsche, Enis Rotthoff und Stefan Maria Schneider eigens für DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT komponierten Musikstücke unter Anleitung des Dirigenten Bernd Wefelmeyer, Prodekan für Filmmusik an der HFF „Konrad Wolf“, an zwei Tagen im Studio in der Nalepastraße eingespielt.
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